Spannende Themen, die mit großen Gefühlen und Bildern auf die Leinwand gewuchtet werden - mit diesem Rezept steht Edward Zwick ganz in der Tradition des opulenten, klassischen Hollywood-Kinos. Nach Amerika in "Legenden der Leidenschaft", nach Asien in "Mut zur Wahrheit" und "Last Samurai" wendet er sich nun dem afrikanischen Kontinent und einem der Öffentlichkeit nur wenig bekannten Problem zu.Bevor die Handelskontrollen Ende der Neunziger verstärkt wurden, vergrößerten illegal geschürfte, zum Waffenkauf eingesetzte Diamanten das Leid der Bevölkerung. Denn mit diesen Blutdiamanten wurden Bürgerkriege finanziert - vor allem in Angola und Sierra Leone.Letzteres ist eines der ärmsten Länder der Welt und Schauplatz einer dramatischen Geschichte, in der ein Diamant Auslöser dafür ist, dass sich Menschen verändern, getötet, aber auch gerettet werden.
Wer kennt nicht die Parabel vom Schmetterling, der mit seinem zarten Flügelschlag weit entfernt einen Sturm verursacht. In "Babel" schießen zwei marokkanische Jungen beim Spielen mit dem Gewehr gedankenlos auf einen Reisebus - mit unvorhergesehenen Konsequenzen. Die Kugel trifft Susan (Cate Blanchett), eine amerikanische Touristin, und verletzt sie schwer.
Der britische Starkomiker Sacha Baron Cohen rast als Repräsentant seines geliebten Heimatlandes durch die Vereinigten Staaten, um laut Untertitel "Kulturelle Lernung von Amerika um Benefiz für glorreiche Nation von Kasachstan" zu machen. Diese Bildungsreise funktioniert als überdrehte, politisch höchst unkorrekte Improvisationskomödie, die alle erdenklichen Klischees und Vorurteile ins Groteske überzeichnet und dabei so manch schmerzliche Wahrheit zutage fördert.
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